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Am schönen Spätsommerwochenende vom 14.10. – 16.10.2011 machten wir, 10 Kinder aus dem Abenteuersport und 4 Betreuer, uns mit viel Sonnenschein auf nach Hinsbeck ins schöne Nettetal. Los ging es am frühen Freitagnachmittag mit einem kleinen vollgepackten Bus und viel guter Laune.

Im Feriendorf angekommen, bezogen wir schnell unsere Hütten / Zimmer, jeweils eins für die Jungs und eins für die Mädels, ausgestattet mit u.a. 4 Etagenbetten und eigenen Toiletten / Dusche, im schönen Süddorf und trafen uns dann zu einer kleinen Rally. So lernten wir spielerisch das Feriendorf und dessen Gepflogenheiten kennen, wie z.B. das Schwimmbad, die Turnhalle mit Kletterwand, die Trinkoase, mit einem Wasserautomaten zum auffüllen der Flasche und ein Discoraum mit Kicker. Langsam doch ein wenig hungrig geworden begaben wir uns zum Abendessen. Anschließend hieß es warm anziehen, Taschenlampe raus und ab in den Wald. Hinterm „historischem Gerichtsplatz" spielen wir „Leuchtturm" bevor es wieder ins Feriendorf und ab ins Schwimmbad ging. Hier tobten wir uns nach Lust und Laune bis 22:00 Uhr aus. Ab 22:30 galt die Nachtruhe und damit auch für uns das Ende des heutigen Tages.
Die Nacht war schneller als gedacht vorbei, als wir uns um 8:00 Uhr wieder zum Frühstück trafen. Bei sonnigem Wetter machten wir uns anschließend auf in den Wald zum „Galgenberg", wo es nun hieß als „Eichhörnchen" Nüsse zu verstecken und sich vor dem „Fuchs" bzw. den Menschen in Sicherheit zu bringen. Zurück im Feriendorf ging es beim Kistenklettern auf dem wackligen Turm hoch hinaus. Ein irres Gefühl und von jedem von uns tapfer geschafft. Nach einer Stärkung „Spaghetti und Wackelpudding" hieß es erst einmal durchatmen, ein wenig Tischtennis spielen, auf den vielen tollen Klettergerüsten rumtoben oder einfach die Sonne genießen. Nach dem Bau einer kleinen Kugelbahn im Wald stand nun für uns „Das verrückte Zahlenchaos" auf dem Programm. Mit Würfel, Schnelligkeit, Spürsinn und Teamarbeit mussten wir die Zahlen von 1 – 100 finden, jeweils eine Frage richtig beantworten um somit möglichst schnell die 100 zu erreichen. Nach gut 1 ½ Stunden intensivem laufen hatte die erste Gruppe es geschafft und die 100 erreicht. Nach einer Stärkung mit Melone, Orange und Gurke ging es auf zum Abenteuerspielplatz. Nach dem wohlverdienten Abendessen waren wieder warme Klamotten angesagt. Diesmal ging es jedoch ohne Taschenlampe in den Wald. Die Feen hatten Ihre Lichter verloren und baten uns um Hilfe diese wieder zu finden. Auf den Spuren der Trolle, die glücklicherweise eine Vorahnung hatten, wo sich die Lichter befanden, kamen einige Aufgaben auf uns zu bevor wir zu einem Seil-Parcours, welcher durchquert werden musste, kamen. Die ganze Zeit hieß es leise zu sein, damit wir nicht von den geräuschempfindlichen Kobolden entdeckt werden. Nach geschaffter Durchquerung sahen wir ein Stück entfernt helle Lichter aufblitzen – es waren die Feenlichter. Glücklich nahmen wir diese in Empfang, um falls uns mal wieder eine Fee begegnet Ihr das Licht zurückzugeben. Im Feriendorf wieder angekommen, fielen wir geschafft ins Bett.
Am nächsten Morgen, nach Frühstück, schnellem Packen und Reinigen der Hütten / Zimmer ging es wieder in den Wald. Diesmal jedoch in Begleitung von Herrn Schnurbusch. Herr Schnurbusch ist Förster, Falkner und Pädagoge und zeigte uns den Wald mit allen 6 Sinnen. Unter anderem, wie man ablesen kann wie alt ein Baum ist, welche Tiere im Wald alles leben und dass man z.B.: Vogelbeeren, Blätter der Buchen und Brennnessel essen kann. Als Highlight brachte Herr Schnurbusch seine 3 Greifvögel, ein Steinadler, ein Bussard und ein Habicht mit. Der Bussard namens „Mrs. Harris" kam zu jedem auf den Arm. Nach einem kleinen Ständchen auf einem „Horn" verabschiedeten wir uns von Herrn Schnurbusch und begaben uns zum Mittagessen.

Begeistert von den vielen tollen Dingen ging es sonntags am frühen Nachmittag, mit doch ein paar Ermüdungserscheinungen, wieder nach Hause. So bleibt am Ende nur noch eine Sache zu sagen: „Wann ist die nächste Fahrt?".

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