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„Dann lasst uns mal ...

... was tun!“ gibt unsere Leiterin Hildegard Wittkampf dienstags kurz nach 19.00 Uhr im Kreis von 25 Erwachsenen, deren Redebedürfnis weitaus größer ist als die Einsicht, in einen geordneten Bewegungsablauf zu kommen, die Richtung vor. Wenn der Redeschwall gar nicht enden will, werden die Signale deutlicher: „Ich dachte, Ihr hättet Euch bereits bei unserem letzten Treffen im ASC-Vereinsheim ausgesprochen!“ 

Die englischsprachigen Songs auf dem CD-Player entfalten schnell ihre dynamisierende Wirkung mit der Ausnahme, dass unsere amerikanische Mitstreiterin sich ob der Fantasielosigkeit mancher Texte bisweilen die Haare rauft. Doch das soll die restlichen Teilnehmer nicht weiter stören. 

Währenddessen verfolgt Hildegard den Ablauf entspannt von der Linie aus. Am Ende der Aufwärmphase ist allen klar, was der eigentliche Zweck unserer wöchentlichen Zusammenkunft in der Looper Turnhalle ist – die erste Phase der weiterhin musikalisch begleiteten Lockerungs- und Dehnübungen kann beginnen! 

Hildegard ist nun Mitakteurin und bietet somit den rhythmisch weniger Talentierten Orientierung. Dies ist auch dann der Fall, wenn gezielte Einzelübungen auf der Matte die meisten von uns spüren lassen, wie groß jeweils der persönliche Entwicklungsbedarf ist. Da die Übungsteile wöchentlich variieren und in ihrer strukturierten Abfolge zum Mitmachen anregen, vergeht die Zeit schnell. 

Schließlich müssen wir auf das Ende der Veranstaltung genauso deutlich hingewiesen werden wie auf ihren Beginn, den man hinauszuzögern versuchte. „Schön anstrengend“, heißt es mit zufriedenem Unterton in der Umkleidekabine und im Rückblick auf dem Nachhauseweg. 

Beide Aspekte sind in unterschiedlicher Hinsicht wichtig, denn sowohl das angenehme menschliche Miteinander als auch die Bereitschaft, etwas für die körperliche Fitness zu tun, machen den Charme von „40 Plus“ aus. Sie sind vermutlich nicht nur ein Kennzeichen dieser Abteilung! Es kommt entscheidend darauf an, beides, die Erfordernis körperlichen Trainings und den Wunsch nach Geselligkeit, zu berücksichtigen, auszubalancieren und miteinander in Einklang zu bringen. 

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